Warum Sie jetzt Artikel auf LinkedIn veröffentlichen sollten

June 24, 2020 · 2 Minuten Lesezeit

Der „Purpose” wird ja gerade wie eine gehetzte Schweineherde durch das Dorf getrieben. Es heißt, am Anfang sollte immer ein großes „Warum” stehen. Und das klopfen wir mal ab. Beiträge in LinkedIn: Stehen Sie überhaupt dahinter – oder werden Sie getrieben?

Wenn es nur ihr direkter Vorgesetzter oder die Kommunikationsabteilung will, dass Sie in LinkedIn veröffentlichen (und Sie wollen es gar nicht), dann sagen Sie jetzt lieber „Nein”. Und dann brauchen Sie auch hier nicht mehr weiterlesen. Denn ich werde Sie in aller Kürze nicht vom Gegenteil überzeugen können.

Wenn Sie aber mit einem Beitrag ihre direkten Kontakte, potenzielle Kunden und Geschäftspartner effizient und persönlich erreichen wollen, dann bieten sich die langen Artikel in LinkedIn ideal an. Hier haben Sie die Möglichkeit, genau darüber zu schreiben, was Sie und Ihre relevante Zielgruppe interessiert.

Früher war es weitaus schwieriger, die Kunden wirkungsvoll zu erreichen: Ihre Marketingabteilung gestaltete eine aufwändig gestaltete Hochglanzbroschüre, die an Bestandskunden verschickt wurde. Der CEO gab Interviews in der Wirtschaftswoche und im Handelsblatt, vielleicht in der Süddeutschen Zeitung. Sollten Sie ein Fachexperte zu einem bestimmten Thema sein, dann werden Sie hin und wieder zu einer Konferenz für einen Vortrag eingeladen.

Und alle anderen? Weggeschlossen im eigenen Unternehmen. Unsichtbar. Wer sollte schon auf Sie aufmerksam werden? Sehen Sie, es geht es um Sichtbarkeit. Manche glauben, dazu müsste man omnipräsent und laut sein, um wahrgenommen zu werden. Ich denke, es gibt einen anderen Weg. Einen subtilen und nachhaltigen Weg. Zum Ziel führen tiefes Networking und exzellente, geschickt zugeschnittene Inhalte.

In den Netzwerken können Sie sich also digital mit Ihrem Thema platzieren. Warum sollten Sie das machen? Vielleicht wirkt diese Antwort zu plump, aber ich will sie einmal erwähnen: Wenn Sie bei den relevanten Menschen sichtbar werden, dann steigert das auch Ihren Wert. Das heißt: Wer Ihren Wert nicht einschätzen kann, weil er Sie einfach nicht kennt, der wird Sie sicherlich auch nicht einstellen oder engagieren.

Sie werden einwenden, dass Sie kein Journalist sind und auch nicht so gut schreiben können. Vielleicht sorgen Sie sich, dass Sie mit einem Beitrag untergehen, eine Lachnummer der Branche werden. Warum eigentlich? Trauen Sie sich!