Sichtbar mit eigenen Artikeln auf LinkedIn

May 3, 2020 · 2 Minuten Lesezeit

Sie sind schon seit einer Weile in LinkedIn unterwegs, haben alte und neue Kontakte eingesammelt und klicken hier und da auf „Like“ oder veröffentlichen kurze Statusmeldungen (die „Posts“). Reicht das, um sich in Ihrem Gebiet als „Influencer“, oder sagen wir lieber „Meinungsführer“ zu etablieren?

Innerhalb Ihrer „Blase“ können Sie mit einer geschickten Strategie aus Interaktion (insbesondere mit Kommentaren) und kurzen Postings mit Nutzwert positionieren. Doch wenn Sie auch neue Kontakte auf sich aufmerksam machen oder Inhalte erstellen wollen, die länger als einen Tag Aufmerksamkeit und Wirkung erzielen sollen, dann sind Artikel in LinkedIn die erste Wahl.

Artikel sind in LinkedIn die Königsdisziplin. Ihre Artikel bleiben ewig mit Ihrem Profil verbunden. Und genau das ist der Unterschied zu den vielen flüchtigen Postings, die Sie jeden Tag sehen: Wer Ihr Profil besucht, kann unter „Artikel und Aktivitäten“ erkennen, wie aktiv Sie sind, was Sie mögen und kommentieren. Aber was sagen die vielen kurzen Statusmeldungen wirklich aus über Ihr Wissen und Erfahrung?

Mit einem Artikel zeigen Sie Flagge. Denn die Artikel werden nicht ständig durchgewechselt wie Ihre Aktivitäten. In einem Artikel zeigen Sie, was Sie draufhaben. Sie positionieren sich inhaltlich zu Ihrem Thema. Auf diese Weise werden Sie in LinkedIn über Ihr Thema gefunden. Aber nicht nur in LinkedIn. Auch in Google. Da die Artikel für alle sichtbar sind - also auch für die Google-Suchmaschine - ist Ihr Artikel und damit Sie auch in Google auffindbar.

Schauen Sie sich mal die Aktivitäten von Ihren Kollegen oder anderen Geschäftskontakten an: Können Sie herausfinden, wofür Ihre Kontakte stehen, welche Themen relevant sind. Ein geübtes Auge erkennt vielleicht inhaltliche Muster. Aber wer macht das schon. Mit einem Artikel signalisieren Sie: Ich rede nicht nur über ein Thema, ich beherrsche es. Und ich bin in der Lage, Wert für meine Kunden zu schaffen, in dem ich ihre Situationen und Probleme einschätzen kann und Lösungen finde. Das ist mit einem einfachen „like“ unmöglich.

Viele LinkedIn-Mitglieder sind zeitlich schon mit dem Mitlesen der Statusmeldungen ihrer Kontakte und kurzen Postings überfordert. Und das Ausdenken und Schreiben eines Artikels, vielleicht sogar einer Artikelserie, macht nur Arbeit. Bringt das wirklich was, werden Sie sich fragen? Finden Sie es mit mir heraus. Im nächsten Blogeintrag gehe ich näher darauf ein…